Die GRÜNE JUGEND Flensburg hat in einer Petition an Oberbürgermeisterin Simone Lange und Ministerpräsident Daniel Günther die Ermöglichung eines „Knuffelkontakts“ gemäß belgischem Vorbild gefordert.
Gerade in der jetzigen pandemischen Situation ist es zwingend notwendig, Kontakte weiter einzuschränken. Gleichzeitig erleben wir, dass insbesondere die Single-Haushalte, von denen wir in Flensburg viele haben, unter den Kontaktsperren leiden.
In Belgien hatte man sehr hohe Inzidenzzahlen und hat mit dem „Knuffelcontact“-System sowohl hohen Infektionsschutz als auch die seelische Unversehrtheit gewährleistet. Der „Knuffelcontact“ ist eine feste Person, die man nennen muss, mit der man Kontakt haben darf. Dadurch wird verhindert, dass man das Virus an Dritte überträgt, während man gleichzeitig sicherstellt, dass Alleinstehende Kontakt zu einer festen Person haben dürfen.
„In dieser Krise ist es wichtig, kreativ zu denken und zu handeln. Wir wissen, dass die Flensburger Inzidenzzahlen beängstigend sind und wir leider restriktivere Maßnahmen benötigen, während wir gleichzeitig sicherstellen müssen, dass wir keine*n im Stich lassen“, erklärt der Sprecher der GRÜNEN JUGEND Flensburg, Leon Bossen.
Es ist für uns natürlich weiterhin selbstverständlich, dass die am 20. Februar 2021 in Kraft getretenen Ausgangs- und Kontaktsperren innerhalb der Stadt Flensburg keinesfalls länger als notwendig aufrechterhalten bleiben dürfen, auch nicht mit sog. „Knuffelcontacts“.
Ihr wollt die Petition lesen? Schreibt eine kurze E-Mail an leon.bossen@gruene-flensburg.de.