Seit dem ersten Internationalen Frauenkampftag im Jahr 1911 wurde bereits viel erreicht, wie unter anderem die Einführung des Frauenwahlrechts und die Gleichstellungspolitik als Verfassungsauftrag zeigen. Trotzdem gibt es immer noch viele Bereiche in unserer Gesellschaft, in denen Frauen nicht frei und selbstbestimmt entscheiden können.

Wie die aktuelle Debatte um den §219a StGB „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ verdeutlicht, hört die Selbstbestimmung von Frauen bei ihrem eigenen Körper auf, da das grundlegende Recht auf Information und Gesundheit eingeschränkt wird. Dabei können viel eher reflektierte Entscheidung getoffen werden, wenn vor der Konfliktberatung Informationen bei unabhängigen Quellen eingeholt werden.

Auch die Gesetzeslage durch den §218 StGB bedeutet eine massive Einschränkung der freien Entscheidung, da ein Schwangerschaftsabbruch für Frauen immer noch als rechtswidrig gilt, auch wenn er innerhalb der ersten drei Monate nicht strafverfolgt wird. Eine Abtreibung wird so immer ein Tabuthema bleiben.

Lasst uns deshalb heute unter dem Motto #ichentscheide zeigen, dass wir weiterhin klar gegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit kämpfen werden und für uns und die Selbstbestimmung über unser Aussehen und unseren Körper einstehen werden.

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